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Was tun bei juckender Kopfhaut?

Juckende Kopfhaut gehört mit Sicherheit nicht zu den Themen, über die man mit seinen Freundinnen gerne spricht. Leidet man jedoch unter dieser, so sollte man dieses Problem nicht einfach totschweigen, sondern einen Arzt konsultieren. Jener kann die Ursachen mit Ihnen abklären und gegebenenfalls Mittel verschreiben, welche Ihre Kopfhaut wieder gesund machen.

Häufige Ursachen für juckende Kopfhaut

Eine bekannte Ursache ist unter anderem die Besiedlung der Kopfhaut mit Parasiten, Pilzen oder Bakterien. Gerade wegen dieser Ursachen, welche von der Gesellschaft tabuisiert werden, reden Betroffene ungern über ihr Problem. Viele Menschen denken nämlich, dass Unsauberkeit für jene Ursachen verantwortlich ist, was jedoch nicht stimmt. Man sollte sich keinesfalls dafür schämen, mit diesem Problem zum Arzt zu gehen. Jener kann den Auslöser schnell diagnostizieren und ein Behandlungsmittel verschreiben, welches das Problem innerhalb weniger Tage löst. Weiterhin können chemisch-kosmetische Prozesse, also alle äußerlich angewendeten Mittel und Vorgänge, die Ursache für juckende und trockene Kopfhaut sein. Allein zu häufiges Haarewaschen oder aber das Föhnen mit zu heißer Luft kann die Kopfhaut reizen. Doch auch eine Allergie gegen angewandte Mittel, wie zum Beispiel Shampoo oder Haarfärbemittel, können der Grund für die Beschwerden sein. Eine gute Lösung ist es hier, Naturkosmetik oder besonders milde Haarkosmetik aus der Apotheke zu verwenden. Ebenfalls ist in vielen Fällen Schuppenbildung der Auslöser für das Jucken. Gleiches gilt für Hauterkrankungen wie beispielsweise Ekzeme oder Neurodermitis. Abhilfe verschaffen rezeptpflichtige Mittel, welche vom Hautarzt verschrieben werden können.

Trichodynie - ein Sonderfall

Eine Ursache, welche bislang noch wenig erforscht ist, ist die sogenannte Trichodynie (Haarschmerz). Trichodynie äußert sich durch eine kribbelnde, spannende, brennende oder schmerzende Kopfhaut. Vermutet wird, dass Stress die Ursache für die Erkrankung ist. Durch anhaltenden Stress verspannen sich die über den oberen Schädel verlaufenden Muskeln. Schuld daran sind die sogenannten Stressoren, welche dafür sorgen, dass vermehrt Adrenalin ausgestoßen wird, welches für die Anspannung der Muskulatur benutzt wird. Wird die Anspannung nicht abgebaut, so übersäuern die Muskeln und es bilden sich Mikro-Entzündungen. Die Ursachen für Trichodynie können vielfältig sein. Beispiele sind seelische Belastungen, ein zu hoher Leistungsdruck oder aber starke Konzentration. In manchen Fällen geht die Trichodynie sogar mit Haarausfall an den Stellen der höchsten Muskelanspannung einher. Die Feststellung jener Ursache ist für den Arzt schon etwas schwieriger, da bislang wenig über die Erkrankung bekannt ist. Bei der Therapie der Trichodynie ist es das Ziel, die Muskulatur unter der Kopfhaut wieder zu entspannen. Dies kann durch Massagen der Kopfhaut, Entspannungsübungen oder aber die Einnahme von muskelrelaxierenden Mitteln innerhalb weniger Tage erreicht werden.