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Welche Probleme können beim Rasieren der Bikinizone auftreten?

Gespeichert von Tom am 25 März, 2019 - 10:15

Viele Frauen kennen das Problem: Beim Rasieren der Bikinizone mit einem Rasierer können Probleme wie kleine Schnittverletzungen auftreten. Die sensible Haut im Intimbereich reagiert auf die Rasur oft mit Rötungen, Pickeln, Pusteln oder Entzündungen. Rasurbrand, der sich in roten Flecken auf der rasierten Stelle äußert, ist ebenfalls sehr häufig. Als lästig erweist sich der oftmals gleichzeitig auftretende Juckreiz. Die Bikinizone ist besonders anfällig für eingewachsene Haare. Zu eingewachsenen Haaren kommt es, wenn die Haare beim Nachwachsen nicht gerade aus der Haut, sondern unter der Haut wachsen. Schließlich wachsen die Haare in der Bikinizone nach der Rasur mit einem herkömmlichen Rasierer sehr schnell nach, so dass die Prozedur laufend wiederholt werden muss. Abhilfe kann hier eine dauerhafte Haarentfernung mit Laser oder IPL schaffen.

dauerhaft Haare entfernen

Dauerhafte Haarentfernung mit Laser
Bei der dauerhaften Haarentfernung mit einem Laser sendet der Laser ein Licht einer bestimmten Wellenlänge aus. Die Lichtimpulse dringen dann in die obere Hautschicht ein und werden über das Melanin des Haares bis zu den Haarwurzeln transportiert. Diese wird dadurch zerstört und kann keine neuen Haare mehr produzieren. Da im Gegensatz zur IPL-Methode nicht mehrere Lichtspektren wirken, sondern nur eine Wellenlänge, kann pro Auslöseprozess auch nur eine Haarwurzel erreicht werden. So kann mit Laserlicht effektiver gearbeitet werden und es können auch tiefliegende Haarwurzeln erreicht werden.

Eine Haarentfernung mit Laser ist aufgrund der hohen Effizienz und der deutlich gerichteten Strahlenwirkung nicht vollkommen schmerzfrei. Viele Geräte verfügen über eine Kühlfunktion oder es werden vor der Anwendung entsprechende Kühlgele auf der Haut aufgetragen. Eine dauerhafte Haarentfernung mit einem Laser muss von medizinisch geschultem Personal durchgeführt werden, da Laser sehr leistungsstarke und hochwirksame Geräte sind. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis sind meist 6 bis 8 Behandlungen im Abstand von mehreren Wochen erforderlich. Dies liegt daran, dass nur Haare verödet werden können, die sich in der Wachstumsphase befinden. Meist sind dies etwa 20 bis 40% der Haare.  Etwa 3 bis 4 Wochen vor der Laserbehandlung sollte auf intensives Sonnenbaden verzichtet werden. Auch nach der Behandlung ist ein Verzicht auf Sonnenbaden und Solarium erforderlich.

Dauerhafte Haarentfernung mit IPL
Eine dauerhafte Haarentfernung in der Bikinizone ist auch mithilfe der IPL-Methode möglich. Diese Methode ist absolut schmerzfrei. IPL steht dabei für Intense Pulsed Light. Dabei wird mithilfe einer Xenon-Blitzlampe gebündeltes Licht an die zu behandelnde Bikinizone abgegeben. Über den Farbstoff Melanin breitet sich der Lichtimpuls bis zur Haarwurzel hin aus. Dort wird das Licht in Wärme umgewandelt und es kommt zur Zersetzung von Eiweißen. Die Haarwurzel wird somit verödet und einige Tage später fällt das Haar aus.

Anders als bei der Haarentfernung mit einem Laser kann mithilfe der IPL-Methode ein größeres Hautareal bearbeitet werden, da IPL nicht ganz so stark in der Tiefe, dafür aber flächiger wirkt. IPL dringt im Gegensatz zum Laser weniger tief ein und gilt somit als schonender. Da jedoch nur Haare in der Wachstumsphase erfasst werden, sind für die vollständige Haarentfernung mittels IPL mehrere Anwendungen nötig. Eine dauerhafte Haarentfernung mittels IPL ist bei hellem Haar nicht erfolgreich, da dann nicht ausreichend Melanin zur Verfügung steht. Auch bei einem zu dunklen Hautton kann die IPL-Methode nicht eingesetzt werden. Mittlerweile sind im Handel auch IPL-Geräte für die dauerhafte Haarentfernung zuhause erhältlich.

Quelle Bild von Foundry Co auf Pixabay