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Haarwirbel

Bild von Tom

Wirbel im Haar - etwas ganz Normales!
Was bei kleinen Jungs oft recht süß aussieht, kann auf erwachsenen Köpfen irgendwann zum unangenehmen Problem werden: Ein Haarwirbel. Praktisch jeder hat einen, der eine bemerkt ihn der andere nicht. Der Scheitel, die Trennlinie der Haare, von der diese seitlich weggekämmt werden, zieht sich vom Wirbel bis zur Stirn - es kommt auf Frisur und Schnitt an, ob Scheitel und / oder Wirbel sichtbar bzw. bemerkbar sind oder nicht.

HaarwirbelDer Grund
Denn die Haare wachsen nicht in einer beliebigen Richtung oder durcheinander auf den Köpfen, sondern kreisförmig vom Scheitelpunkt, also vom Wirbel ausgehend – man ist also entweder linkshaarig (Haare wachsen kreisförmig entgegen dem Uhrzeigersinn) oder rechtshaarig (Haare wachsen im Uhrzeigersinn um den Scheitelpunkt. Das Interessante daran ist, dass Forscher einen Zusammenhang zwischen der Drehungsrichtung des Haarwuchses und der Rechts- oder Linkshändigkeit eines Menschen gibt. Ganz häufig sind sogenannte Linkshaarige auch Linkshänder – und umgekehrt. Dies wiederum gibt Auskunft darüber, welche Gehirnhälfte bei der entsprechenden Person die vorherrschende ist und damit über das Sprachvermögen. Soviel zum wissenschaftlichen Aspekt der Angelegenheit.

Ein Problem?
Allerdings ist die Ausgeprägtheit der Haarwirbel stark unterschiedlich und bei manchen Menschen nur schwer zu bestimmen – speziell wenn sie lange oder lockige Haare haben. Egal in welcher Richtung die Haare auch wachsen – stark ausgeprägte Haarwirbel können bei manchen TrägerInnen ein echtes Frisurproblem darstellen, denn manche sicht einfach nur schwer in den Griff zu kriegen. Im eigentlichen Sinne tun kann man gegen Haarwirbel nichts – man kann nur versuchen, wenn der Wirbel sehr stört, ihn mit der entsprechenden Frisur bzw. einem entsprechenden Haarschnitt gut zu integrieren und damit so weit wie möglich zu verbergen. Stört der Wirbel bei langen, glatten Haaren (das merkt man daran, wenn auf einmal ständig eine Strähne hoch steht oder ein Scheitel fällt, den man eigentlich so nicht haben will), so kann man es mit glatt föhnen in Kombination mit einem entsprechenden Stylingprodukt versuchen – das ist langwierig und zeitaufwendig und hält im Grunde nur bis zur nächsten Haarwäsche, ist aber zumindest eine der wenigen Möglichkeiten, dem ungeliebten Störenfried beizukommen.

Quelle verwendeter Fotos: © Subbotina Anna - Fotolia.com

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